ADVENTUREMEDIA4U

alles für Reise-Abenteuer-Fun

TRM 2000 ALS FERNREISEMOBIL

TRM 2000 mit Selbstbaukabine

TRM 2000

Die Basis!

Sehr geehrte Besucher der Seite Adventuremedia4u.

Der Auf- und Ausbaublog ist nun schon eine Zeit lang online, gedacht für Freunde und Familie hat sich der Blog als Selbstläufer herausgestellt. Immer mehr Fragen aus dem WWW erreichen mich. Gerne gebe ich Auskunft zum Fahrgestell oder zur Kabine, nur zu. Bei Fragen, Anregungen oder sonstigen Kommentaren bitte das Kontaktformular am Ende des Blog's verwenden. Persönliche Fragen beantworte ich per Email, Fragen von allgemeinem Interesse werden als Blogeintrag beantwortet.

Zwischenstand ;-)

Nach unserer Reise 2011 durch Zentralasien mit unserem Mazda B 2500, war klar, ein Fahrzeug mit mehr Geländepotenzial muss her. Deshalb bauen wir nun ein neues, geländegängigeres und größeres Fernreisemobil auf.

Der TRM 2000 von Renault ist prädesteniert für diese Art von Fernreisefahrzeugen. Der Radstand von 2700mm, eine Gesamtlänge von derzeit 5200mm und eine Breite von 2200 mm in Vebindung mit zuschaltbarem Allradantrieb und Portalachsen, macht ihn für mich unwiederstehlich ;-)

TRM 2000 Um-, Auf- und Ausbaublog

Sonntag, 7. Oktober 2012 - 19:22 Uhr
Darauf sch... wir

Mal wieder zu den inneren Werten des Fahrzeugs, bzw. des Koffers.
Die Toilette
Es gibt unzählige Möglichkeiten sich das ruhige Örtchen in einen Thron zu verwandeln. Zerhacker-, Keramik-, Festeinbauschüsseln.
Wir bleiben hier bodenständig! Wann benutzt der Besitzer einer solchen Errungenschaft der Technik sie eigentlich? Meistens wird der oft zitierte "Spatengang" wohl in die Tat umgesetzt.
ABER! Wer kennt das nicht? Bewaffnet mit Spaten, Klopapier und dem nötigen Druck macht man sich, meistens morgens, auf den Weg etwas abseits. Ein genauer Rundumblick zum Checken, daß auch niemand in der Nähe ist und runter mit der Hose. Kaum hat die Hose die Kniekehlen erreicht, steht auch schon ein Pferd samt Reiter, kaum 50 Meter entfernt und lächelt. Woher auch immer er nun kommt!? Er ist nun einmal da! Schon wars das mit dem Druck und der Freude beim Sch...! Wohl dem, der dann eine Toilette im Auto hat.
Für solche Fälle verwenden wir das gute alte Thetford. Aber nicht das Porta Potti, sondern das Campa Potti vom Baumarkt. Ist billiger und heißt nur anderst! Sind vollkommen identisch! Mittlerweile mit dem Zusatz "Qube". Sieht wertiger aus und ist im Detail auch besser, finde zumindest ich.
Eine Festeinbautoilette ist einfach zu teuer und benötigt schon wieder ein Loch in der Aussenhaut. Zudem, wenn die portable Toilette nach einigen Jahren nicht mehr so ganz frisch erscheint, wird sie einfach durch eine Neue ersetzt. Bei den eingebauten Toiletten kann man zwar die Dichtelemente tauschen, aber wer will das schon !

Mittwoch, 3. Oktober 2012 - 10:16 Uhr
Was soll der Blog bezwecken?

Ganz simpel: Er soll nur eine weitere Möglichkeit aufführen. Ich will hier niemenaden, von meiner Art zu bauen, überreden. Es gibt zig verschiedene Möglichkeiten eine Kabine für sein Fahrzeug zu erstellen oder erstellen zu lassen. Auch muss in Siebdruck nicht so masiv gebaut werden qwie ich es tue! Siebdruch lässt sich in unzähligen Varianten verbauen. Ob als Beplankung mit Massivem Rahmen, als Sandwich mit flächig verleimter Isolierung oder teiltragend mit leichtem Unterrahmen. Es muss nicht zwingend mit Fahrzeugbauprofil gearbeitet werden, es kann auch mit einfachen Winkeln gearbeitet werden. Hier muss jeder sein eigenes Hirnschmalz verbraten
Es soll einfach nur eine Anregung sein, durchaus als Initialzündung gedacht. Wenn mich dann Emails erreichen in denen Leser sich bedanken und selber an die Arbeit gehen, dann freue ich mich um so mehr.
Sollte meine Kabine ein statischer Flop, eine Tropfsteinhöhle wegen Schwitzwasser, eine undichte Kiste werden oder gar auf dem TRM in Stücke gerissen werden, werde ich auch darüber berichten, da kenne ich nix. Irgendwie mag ichs aber nicht glauben

Sonntag, 30. September 2012 - 12:09 Uhr
Kritische Stimmen

Im Urlaub haben wir viele Freunde besucht. Freunde die entweder ein Wohnmobil aufgebaut haben oder journalistisch damit zu tun haben waren auch dabei. Nach langen Gesprächen kam die Frage auf: "Warum hat wohl noch niemand seine Kabine so gebaut wie wir?" Eine berechtigte Frage wie mir scheint. Tatsächlich werden so nur Viehtransporter, Bordwanderhöhungen, Nutzhänger und Nutzfahrzeuge gebaut. Am Gewicht kann es nur bedingt liegen, daß habe ich ja schon weiter unten "vorgerechnet". Evtl. ist es die nicht unbedingt sooo ansprechende Optik, oder....... was weis ich. Mir eigentlich nicht ganz klar. Das der Koffer die zu erwartenden Belastungen nicht aushält, halte ich als unwahrscheinlich. Selbst bei direkter Verschraubung des Koffers auf die Brücke. Da haben wir schon ganz andere Sachen gesehen, die halten!
Es bleibt spannend

Mich haben auch Stimmen erreicht, in denen mein finanzieller Rahmen in Frage gestellt wird. Dazu muss folgendes gesagt werden: Wäre das Basisfahrzeug nicht auf 5000,- inkl. TÜV gekommen, sondern auf 10000,- oder 15000,-, was ja durchaus reale Preise sind, wäre mein Komplettfahrzeug auch in der 20000,- bis 25000,- Euro Kategorie gewesen und damit wieder im sonst üblichen Budgetrahmen.
Tatsache ist aber, ein Fahrzeug in der Größenklasse eines Leyland DAF T 244, eines Steyer 12M18 oder eines Mercedes 1017 wäre nie in Frage gekommen. Nicht weil die Fahrzeuge schlecht sind, weil sie für unsere Art zu reisen zu groß sind.

Ich war auch der Meinung, trotz meiner kritischen Stimmen zu Foren, zu denen ich nach wie vor stehe, meine Erfahrungen könnten in dem ein oder anderen guten Forum hilfreich sein. Ist evtl. auch so, ich werde mich dennoch größtenteil wieder auf meinen Blog begrenzen. Ist besser so. Wer Interesse hat, kann mich unten über das Kontaktformular erreichen, gefällt mir besser so.

Freitag, 21. September 2012 - 08:00 Uhr
Zwischenbilanz und URLAUB

Fünfeinhalb Monate arbeit stecken jetzt in Dschiggetai. Ziemlich je zur Hälfte im Fahrgestell und im Koffer. Wahnsinn! Der Koffer steht mit Isolation und Verkleidung. Ich hätts nicht gedacht. Viel Hirnschmalz wurde verbraten, ich hoffe es war genug Nur einmal musste ich rückbauen, ich hatte den Ausschnitt fürs Klo vergessen. Der Koffer ist brutal stabil.
Nach dem Urlaub kommen die Fenster und Luken rein und hoch mit dem Teil.
Finanziell bin ich noch immer unter dem von mir veranschlagten Betrag. Ich komme der Summe zwar näher, habe aber immer noch Spielraum.
Auch was das Gewicht angeht scheint es zu klappen.
An dieser Stelle möchte ich meinem Vater Bertl danken. Ohne ihn wäre ich sicher noch nicht so weit. Wir sind ein eingespieltes Team und ergänzen uns bei der Arbeit, gedanklich wie handwerklich, vorzüglich. Auch allen anderen aus meiner Familie und dem Freundeskreis möchte ich danken, danken für Ihr Verständnis, daß dieses Jahr das Jahr des Dschiggetai, des asiatischen Wildesels, ist!
Jetzt geht es eine Woche ab in den Urlaub, länger können wir unseren Dschiggetai nicht alleine lassen.
So lange werde ich auch keine Emails beantworten. Werde ich dann ab Oktober wieder aufarbeiten.

Donnerstag, 20. September 2012 - 19:31 Uhr
Kleines 1x1

Wenn also der TRM 3950kg wiegt (gesichertes Gewicht durch wiegen) mit vollem Tank und Fahrer(mir). Ich noch 800kg für die Kabine, 300kg Zusatzdieseltank inkl. Füllung, 200Kg Wasser, 500kg für die noch zu verbauende Einrichtung (ich glaubs nicht) und 70 kg für den Beifahrer rechne, komme ich auf:

5820kg

6300kg ist das zulässige Gesamtgewicht vom TRM, sollte also alles klappen. Da bleibt auch noch eine Reserve für ne Winterjacke oder ne Badehose

Donnerstag, 20. September 2012 - 18:23 Uhr
Verkleidung ist soweit fertig

Die Innenverkleideung ist fertig, puh. Nur noch einzelnes Geschnippel um die Klappen ist zu schneiden. Jedes blanke Stück Alu ist so gut es geht unter der Isolierung und der Verkleidung verschwunden. Ich betone es nochmals, habe es ja schon einige Einträge früher geschrieben, Alu hat den Hang das sich Wasser auf seiner Oberfläche beschlägt, nicht gut! Daher hinter Gitter, besser hinter Isolierung verschwinden lassen.
Nach meinen Berechnungen sollte der Koffer im jetzigen Zustand um die 750-800kg auf die Waage bringen. Koffer isoliert mit Innenverkleidung. Mal sehen was beim Wiegen raus kommt. Dauert aber noch. Erst noch Fenster und Dachluken rein, dann kommt er drauf und ab zum Wiegen.
Laut Zeppelin hat die FM I ein Gewicht von 670kg, die FM II 970kg. Sollte beim Wiegen meine Berechnung bestätigt werden, läge ich trotz sau schwerer Siebdruckbauweise irgendwo dazwischen. Die Shelter sind aber in Sandwich, komisch. So viel leichter ist das Sandwich-Zeug dann gar nicht, oder .

Mittwoch, 19. September 2012 - 08:14 Uhr
Stieg Larsson Syndrom

VERBLENDUNG!

Tatsächlich kommen immer wieder Fragen zur Waschmaschine (elektrisch), zur Spühlmschine (elektrisch) und zur Stromversorgung (wieviel KW das Stromaggregat bekommt).
Strom kommt von einer 24V PV-Platte mit ausreichend Leistung um die 12V Batterie zu füllen. Die Batterie wird um die 180-200Ah haben.
Nun zur Verblendung! Bitte lest den Blog auch weiter unten, ältere Beiträge, dann kennt ihr meine Einstellung dazu.
Die Waschmaschine seht ihr auf dem Bild, die graue Tonne über dem Fahrer! Die kommt auch auf den TRM. Der Rest ist handarbeit.

Mittwoch, 19. September 2012 - 07:00 Uhr
Es ist noch nicht durchgedrungen

Anscheinend suchen manche noch einen Rahmen.
NEIN!!!! DER KOFFER HAT KEINEN GITTERRAHMEN!!!! Er hat auch keine Rahmenelemente mitten in den Wänden oder dergleichen. Der Koffer ist eigenstabil und hat nur an den Ecken und um die Tür und Klappen einen Rahmen. Einzig Stehwände sind im Koffer verbaut und mit den Aussenwänden verschraubt.

Mittwoch, 19. September 2012 - 06:52 Uhr
Erkenntnisse

Ich bin selbständig und kann mir meine Zeit recht gut einteilen. Für dieses Jahr war ganz klar das Wohnmobil an oberster Priorität. Ich arbeite also drei bis fünf Tage die Woche am Womo, Wochenende mit eingerechnet. Die Erkenntnis daraus sagt mir: bei einem Vollzeitjob als Haupttätigkeit, würde die Bauphase am Womo etwa zwei bis drei Jahre bedeuten. So bin ich vermutlich in acht Monaten durch Ich glaube bei vielen endet nach einem Jahr, meistens schon vorher, auch die Phase der Euphorie. Danach ist es der "ich will es schaffen" Kampf.
Die nächste Erkenntnis, ich würds wieder machen! Bisher gibt es noch nichts was ich anders machen würde oder bereue.
Die nächste Erkenntnis war, für diese Art der Kabine reicht die Grundausstattung an Holzbearbeitungswerkzeug. Handkreis- und Stichsäge, Oberfräse, Bohrmaschine. Schön, wer's hat, eine Tischkreissäge, ein Hobel und evtl. ein Bandschleifgerät. Fürs Alu freilich, benötigt man eine Kap und Gehrungssäge.
Aber da drückt auch schon wieder die nächste Erkenntnis durch: Werkzeug hat man nie genug

Montag, 17. September 2012 - 17:07 Uhr
Wieder ein Stück weiter ;-)

Endlich sieht man wieder was beim Bauen. Die Innenverkleidung ist ein gutes Stück weiter. Jetzt kommt das Gefrickel um die Stehwände, ehe es im Alkoven wieder flotter geht.
Die erste Platte die ich verbaut habe hat wohl auch als erste auf dem Stapel beim Holzhändler gelegen. Sie ist schon etwas nachgedunkelt Macht aber nix, die anderen Verkleidungselemente werden schon auch noch nachdunkeln

Montag, 17. September 2012 - 07:39 Uhr
Nachtrag zum Eintrag Donnerstag, 13. September 2012 - 22:17 Uhr Warum eigentlich Siebdruckplatten?

Siebdruckplatten sind Holz-Multiplex-Platten. Holz ist ein denkbar schlechter Temperaturleiter. Zudem wird die Aussenhaut auf der Innenseite nicht so kalt wie bei Alu, ein weiteres Kriterium! Wobei wir bei der Kältebrücke wären. Bei einer Alukabine mit Rohrrahmen hätte der Zwischenraum Isoliert werden müssen UND auch auf dem Rahmen hätte isoliert werden müssen!! Wer hier sofort mit einer Innenverkleidung drauf geht, hat eine "Kaltwasserdusche".

Sonntag, 16. September 2012 - 17:52 Uhr
Holz als Innenverkleidung und Möbel

Ich habe mich im Innenbereich des Fahrzeugs für Holz entschieden, soviel wissen meine Leser ja schon. Warum eigentlich?
Es gibt unzählige Möglichkeiten für wohnliche und absolut unwohnliche, beinahe schon steril anmutende Inneneinrichtungen. Ich empfinde die, ich nenne sie mal Alusteck-Version, Alurohr mit Kunststoff-Eckverbindern als die unvorteilhafteste. Und damit es so richtig unwohnlich wird, mit Dibond verkleidet. Das ist meine Meinung! Es gibt Leute denen gefällt eine solche Einrichtung.

Es ist aber nicht nur die Optik die mir bei solch einer Bauweise aufstößt, es ist das viele Alu. Alu neigt dazu sehr schnell zu beschlagen. Dibond ist ebenfalls eine Aluoberfläche, also auch gefühl sehr kalt. Dazu geschlossenporig Es kann also keine Luftfeuchtigkeit eindringen, ABER darauf beschlagen!! Viel Spaß morgens nach dem Aufstehen, wenn die Karre überall nass ist. Ich find's ungemühtlich
Die gesammte Luftfeuchtigkeit beschlägt, an allen kühlen Stellen.
Holz verhält sich etwas anders. Es ist offenporig und nimmt bedingt Luftfeuchtigkeit auf. Die es im Laufe des Tages dann wieder abgibt. Somit ist schon mal weniger Luftfeuchtigkeit im Raum und beschlägt nicht dermaßen. Wir sprechen von Multiplex, wichtig ist ein wasserfest verleimtes Holz zu verwenden! Sonst gibt's hinter der Holzverkleidung böse Überraschungen
Ein lackieren mit z.B. Bootslack sollte auch vermieden werden, denn es schließt die Pooren und das Holz nimmt wieder keine Feuchtigkeit auf, verbreitet aber immer noch ein angenehmeres Flair als Alu. Es gibt Öle die das Holz versiegeln und trotzdem weiter "atmen" lassen.

Die Sache mit dem Alu hatten wir in unserem Mazda B 2500. An unzähligen Stellen hatten wir Schwitzwasser. Logischerweise am schlimmsten in der kalten Jahreszeit. Im Sommer kein Problem, in den Übergangsjahreszeiten lebten wir in einer Tropfsteinhöhle
Obwohl die Kabine von einem namhaften Hersteller war

Darum bauen wir innen in Holz!
Ich vergaß, wir bauen ja komplett in Holz obwohl ich eigentlich werkstoffmäßig ein Metaller bin!

Samstag, 15. September 2012 - 18:19 Uhr
Drei Innenwandverkleidungen angebracht

Drei Bradl sind an den Wänden. Es wird gemühtlich, so scheint mir.
OK, ok unten fehlts noch und oben und überhaupt. Aber es wird!

Samstag, 15. September 2012 - 13:10 Uhr
Warum dieser Blog? Warum stelle ich mein Projekt nicht in einem Forum vor?

Ich will mir die Dummschwätzer und Besserwisser, die es leider in jedem Blog und jedem Forum gibt, vom Leibe halten. Ich habe bewusst einen Blog ohne Kommentarfunktion gewählt, sondern mit Kontaktformular. Das ist persöhnlicher und wie ich sehe, melden sich wirklich nur interessierte, fachlich kompetente oder neugierige Leser. Eine Email ist dann doch persönlicher als ein Beitrag in einem Forum.
Zudem hat www.Adventuremedia4u.de sehr viele Besucher, die den Blog häufig besuchen. Ich brauche also nicht parallel in irgend einem Forum das Gleiche schreiben.
Warum überhaupt diesen Blog?
Weil ich Familie und Freunde auf dem neuesten Stand halten wollte.
Weil ich ewig im Internet recherchiert habe und nichts wichtiges gefunden habe, was mir weitergeholfen hat. Wer in Siebdruck bauen möchte kann sich also hier Anregungen holen, wenn er will auch Infos. Und in letzter Instanz kann ich auch diverse Materialien besorgen.
Darum dieser Blog!

Samstag, 15. September 2012 - 12:41 Uhr
Warum ein TRM, was sind Alternativen?

Der TRM ist ein Versuch meinerseits. Über die Haltbarkeit und die Geländegängigkeit des Fahrzeuges gibt es nicht viele Aussagen. Sicher ist, daß das Konzept des Fahrzeugs eine sehr gute Basis ist.
Kein verspielter Schnickschnack verbaut, Portalachsen usw. Für mich wird die erste Reise viele Antworten bringen und hoffentlich keine neuen Fragen aufwerfen.
Alternativen zu diesem Fahrzeug sind derer viele. Nach oben die bekannten 1017/914/917 oder 1113/911 usw. die DAF's, Iveco's und Steyer dieser Welt, die Liste ist jetz nicht komplett
Nach unten sind es der Iveco Daily, Bremach, SCAM und diverse eher selten anzutreffende Exoten.
In der selben Liga spielt der Unimog.
Was spricht nun gegen die genannten Fahrzeuge? Nichts!
Ich habe allerdings Vorbehalte zu den Fahrzeugen.
Die Fahrzeuge die größer sind als der TRM, sind nur unter schwierigen Umständen auf 7,5 Tonnen zu bringen, nicht unmöglich, aber eben schwierig. Preislich sind sie sicher auch teils recht günstig zu erstehen. Und eben die Größe! Sie sind "nur" 30cm breiter und haben "nur" min. 80cm mehr Radstand und sind "nur etwas höher. Das sind aber die Maße die mich stören. Sicher, ich hätte bei einem Geländewagen als Womo bleiben können, war mir aber zu wenig geländegängig.
Die Bremachs, SCAM's und Dailys waren mir ebenfalls zu wenig geländegängig.
Der Unimog, na ja. Ein super Teil, habe beruflich immer noch viel mit ihm zu tun. Der Antriebsstrang, Getriebe, Mitteldifferenzial, alles größer und schwerer als am TRM. Dann das geschaukle im Gelände, auf Reisen nicht mein Ding. Und zu guter letzt die Anfälligkeit. Nichts gegen den Unimog, was aber die drei Mühlen, mit denen ich zu tun habe, in der Werkstatt stehen, nein danke. Ich muss gestehen, mit unserem 416'er hatten wir nie Probleme. Ok, zum Schluss die Simmerringe im Vorgelege.

Schuld an der Misere sind drei einschneidende Erlebnisse.

1. Wir hatten mal einen Unimog. Man was war das stark mit dem durch dick und dünn zu fahren, irgendwie gab es gar kein schweres Gelände. In Albanien z.B. war's der Hammer.
2. Unser Mazda B 2500, ein super Wagen, genau unsere Größe, unauffällig, relativ wendig, einfach super. In Albanien die selben Strecken gefahren wie mit dem Unimog und siehe da, es gibt schweres Gelände na ja, schwieriger als in Erinnerung.
3. Sieben Monate Zentralasien mit Angelika, Peter und ihrem Manni, dem 1017. Hier wünschte ich mir teilweise wieder meinen Unimog. Einfach fahren über und durch alles, so wie Peter im Manni, war ich neidisch.
Der Mazda kam sehr an seine Grenzen und wurde auch so bewegt. Da viel eigentlich die Entscheidung für ein geländegängigeres Fahrzeug. Da auf Grund der großen Räder, der Boden- und Bauchfreiheit ein LKW her muss war klar. Das es ein TRM werden würde wussten wir irgendwie auch schon, als wir noch in Zentralasien waren. Denn das Fahrzeug kenne ich schon seit weit mehr als einem Jahrzehnt
Der Kauf erfolgte dann ca. drei Monate nach unserer Rückkehr aus Zentralasien.
Den Rest könnt ihr ab dem ersten Blogeintrag hier lesen

Freitag, 14. September 2012 - 17:38 Uhr
Erst mal gut für's Erste

Die Wände und die Decke sind isoliert. Die Flecken sind die zugeschmierten Schrauben samt Unterlagsscheibe. Jetzt sollte die Dampfbremse noch rein und dann die Innenverkleidung. Meine Schrauben sind leider noch nicht da.
Das senkrechte Stück am Heckalkoven muss noch isoliert werden, kommt aber noch was hin, und die Klappen. Der Boden kommt so ziemlich zum Schluss drann.
Wenn es so weiter geht ist ende nächste Woche der Fenster- und Dachlukeneinbau Geschichte.

Donnerstag, 13. September 2012 - 22:17 Uhr
Warum eigentlich Siebdruckplatten?

Ne Frage die sich wieder recht leicht beantworten ließe, der Kosten wegen, ABER. Ich wollte stabil bauen! Schon mal gesehen wie ein Sandwitch-Fernreisemobil nach dem Kontakt mit einem Baum aussieht. Ich rede von seitlichen Abrutschern und womöglich nem stabilen Ast der in Richtung Womo schaut. Womoöglich muss das Fahrzeug auch noch entlang des Baumes freigezogen werden. Professionelle Hersteller werden jetzt sagen: sowas lässt sich mit Kunstharz und Gewebe recht schnell vor Ort reparieren. Recht haben sie. Von den Schäden "im" Fahrzeug wollen wir jetzt nicht reden.
Wäre es aber nicht schön wenn es erst gar nicht dazu käme? Ich bin, eigener Titel, ein "Kontaktfahrer". Ich streife auf Reisen schon mal ordentlich durchs Gestrüpp. Unser Unimog konnte anhand seiner "Kampfspuren" ein Lied von meinen Fahrkünsten singen. Darum baue ich in Siebdruck 18mm. Im Vergleich zu Bundeswehr Sheltern wird die Kiste gar nicht so schwer und ist maßgeschneidert auf unser Fahrzeug.
Ich sag mal, wer sich auf Reisen auf den Hauptpisten bewegt wird mit Sandwitch super glücklich. Wer sich dann doch öfter abseits der üblichen Tourirouten bewegt sollte sich ruhig mal die Frage zum Material stellen. GFK-Sandwitch ist hip und trendy, Siebdruck ist Holz und out ODER?
Ok, ok, unser Dschiggetai hat was von nem aufgesattelten Viehanhänger wenn er fertig ist, is klar. UND? Ließe sich, wenn man denn wollte, durch bekleben ändern! Mit der Zeit nagt das UV,Äste und was weis ich am Siebdruck und es bekommt Patina. Sieht nicht nach fetter Kohle aus und ist sicher zweite Wahl bei Lumpengesindel. Da wird das geile, fette, glänzende und super teuer aussehende Mobil, ein par Reihen weiter, das lohnendere Ziel sein

Donnerstag, 13. September 2012 - 20:51 Uhr
Planung, Berechnung, Umsetzung

Wie lange planen wir schon an dem Fahrzeugkonzept? Geplant haben wir eigentlich nicht wirklich. Mit dem Kauf des Fahrzeug waren die Vorgaben klar, viel war da nicht zu planen. Nach diversen Reisen in den verschiedensten Gefährten und teils auch mal länger als vier Wochen, wissen wir was wir brauchen und vor allem, ganz wichtig, was wir alles nicht brauchen! Wir haben eine grobe Einteilung festgelegt, der Rest entsteht beim Bau, so unser Gedanke und bisher nicht von Nachteil!
Welche Berechnungen haben wir angestellt? Ehrlich gesagt keine Was soll ich groß berechnen? Halt, moment, ich habe mal nachgeschaut was 18mm Siebdruck auf den qm wiegt. Stabil wird das Ding, mit solchen Siebdruckboxen werden Pferde und Stiere transportiert, dann wird's uns auch aushalten
Umgesetzt wird das Ganze in etwa seit Mai, als ich in die Garage/Halle gezogen bin. Etwas Werkzeug wurde noch zur Verfollständigung der Werkstatt angeschafft.

Wir verfolgen viele Foren, sind aber in wenigen groß aktiv. Was da manchmal über Jahre hin geplant, gezeichnet, berechnet und leider oder zum Glück auch wieder verworfen wird, da sind wir schon wieder von der nächsten Reise zurück, da planen die immer noch.
Ich bin der felsenfesten Überzeugung: Man mus sich zwingend Gedanken machen über was und wie man baut und dann sollte es aber auch losgehen. Wer sich zu lange in Planung und Berechnung verstrickt, kommt vom hundertsten ins tausendste und kommt irgendwann in einen Teufelskreis, mit dem Ergebnis doch nichts zu bauen. Schade eigentlich, wo es doch so Spaß macht!
Die größte Problematik sehe ich darin, wenn Leute sich IHR Fernreisemobil planen und aufbauen wollen und noch nie auf großer Fahrt waren. Was da alles für Ideen dabei rauskommen, hanebüchen sag ich da nur.

Was die meiste Zeit einnimmt, ist das Recherchieren im Internet. Wenn im Kopf die Sache steht und Du musst dir die Teile zusammensuchen, daß gibt schlaflose Nächte. Wenn dann aber soweit alles gefunden und vor allem bestellt ist, man dann ist was los. Wenn die Lieferungen kommen!!!! Wie Weihnachten, nur schöner!!!

Donnerstag, 13. September 2012 - 13:56 Uhr
Wie ein Passivhaus

Der Aufbau wird von innen zusammengestellt wie ein Passivhaus. Nachdem das ganze Konstrukt diffusionsgeschlossen ist, üblich bei Wohnmobilen und Passivhäusern, wird die Kabine auch so aufgebaut. Von aussen: Siebdruck, Isolation, Dampfsperre und Innenverkleidung. Wandstärke im fertigen Zustand, 45mm. Luftfeuchtigkeit kann nur durch Lüften entweichen, ist auch üblich bei Womos. Wichtig ist es Kältebrücken zu vermeiden. Auf der Innenseite wird alles aus Aluminium überisoliert. Der gesamte Kofferrahmen und die Klappenrahmen verschwinden unter der Isolation.
Gaaanz wichtig bei Wohnmobilen, auch im Winter, lüften, lüften und nochmals lüften. Die Feuchtigkeit beschlägt sonst auf den kältesten Oberflächen und kriecht in Ecken und Ritzen und dann ist der Schimmel vorprogrammier.

Dienstag, 11. September 2012 - 14:49 Uhr
Innenverkleidung und Möbelbau

Ich habe mich für Birke-Multiplex entschieden. 6,5mm stark für die Innenverkleidung und 15mm für den Möbelbau. Beide wasserfest verleimt um keine bösen Überaschungen im "Reisebetrieb" zu erleben. Somit ist innen als außen das selbe Material verbaut. Lediglich aussen beschichtet. Da Multiplex/Siebdruck als beinahe Ausdehnungsneutral geltan darf, gibt es auch da keine großen Überraschungen

Montag, 10. September 2012 - 20:27 Uhr
Man sieht nicht viel

Noch ist es ein dunkles Loch.
Die Stehwände sind fest. Einmal die große, über die ganze Breite des Koffers gehende und das Dach stabilisierende, und die beiden für die Hochschränke. Der Koffer wird durch das Verschrauben noch stabiler. Langsam wird es eng im Koffer Die beiden Stehwände für die Hochschränge habe ich schon mit der Oberfräse bearbeitet, sind ja schon die ersten Möbel-Sichtkanten.

Samstag, 8. September 2012 - 19:28 Uhr
Durchstieg, JA oder NEIN

NEIN!
Da macht mir das erwähnte Ersatzrad einen Strich durch die Rechnung. In unserem Unimog 416 hatten wir einen und haben ihn nie benutzt. Von wegen Flucht usw. Bis die Kessel aufgetankt sind mit Luft, vergehen auch beim TRM 20-30 Sekunden, Zeit genug für Bösewichte zu reagieren. Bisher sind wir noch nie in eine brenzlige Situation gekommen, also war die Entscheidung gegen den Durchstieg sehr schnell gefasst.

Samstag, 8. September 2012 - 18:42 Uhr
Warum haben wir eigentlich das/die Reserverad/Reserveräder nicht hinten am Fahrzeug?

Könnte man eigentlich ganz einfach beantworten: ich war zu faul was an der Sache zu ändern.
So einfach ist das aber nicht! Warum sollte ich ein bestehendes, funktionierendes System abmontieren und versuchen es an anderer Stelle zu montieren? Die Logik will mir nicht einleuchten. Zudem wäre eine Montage am Heck nur mit einem sau schweren Träger möglich, abgesehen vom Gewicht des Rades. Erschütterungen, Schläge und Stöße, soweit hinter der Achse, machen den Blattfedern sicher auch auf Dauer Ärger. Der Gewinn von Wohnraum wäre zwischen Fahrerhaus und Kabine zwar in etwa 50cm, die habe ich aber mit dem kurzen und leichten Heckalkoven gewonnen. Ersatzrad gibt es auch nur eines, vieleicht etwas mutig aber unsere Reisepartner im letzten Jahr, sind mit ihrem 1017 und den XZL Reifen 50000 km mit einem Ersatzreifen gefahren, ohne ihn zu benötigen. In Nordafrika und Zentralasien wohlgemerkt, von dem her, ein Reifen als Ersatz reicht. Wäre es ein PKW-Geländemobil hätte ich zwei Ersatzreifen, da kann ich ein Lied von platten Reifen singen Unser Unimog hatte in fünf Jahren und 60000km auch nie einen Platten!
Auch wenn der TRM zwingend Gewicht auf der Hinterachse benötigt, duch den kurzen Radstand ist er arg kopflastig und neigt zu durchdrehenden Rädern hinten. Er bekommt aber die Kabine und den Zusatztank auf die Hinterachse, das Ersatzrad samt Träger dazu erscheint mir einfach zu viel und zu weit hinten.

Samstag, 8. September 2012 - 18:07 Uhr
Mulden sind drinn

Die Muldenschlösser sitzen! Mit einer Oberfräse (DANKE ALFRED, man muss ja nicht alles selber haben ) habe ich die Mulden gefräst und die Schlösser eingepass. Von innen gibt es dann noch eine Verbindung der beiden Hebel, so kann mit bedienen eines Hebels der andere mitbewegt werden, irgendwie klever
Sehen doch irgendwie hübsch aus die Schlösser, oder!?!?

Samstag, 8. September 2012 - 09:05 Uhr
Ein Schloss am.......

Die drei Klappenschlösser sind drinn. Es will so gar nichts passen. Die Verschlussriegel sind zu kurz und müssen verlängert werden und der Abstand zur Wand muss auch überbrückt werden. Zudem hat das Kunststoffschloss in sich Spiel
Die Klappen sind aber verschlossen und dicht.
Es ist ja auch nur als Schließmechanismuß gedacht.

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